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Schlupfwespen, Microterys flavus - 2 Artikel

Ihr Vorteil

Sofern Sie die hohen Lichtansprüche der Schlupfwespen Microterys flavus erfüllen können, wird Sie dieser Nützling nicht enttäuschen! Die Schlupfwespen parasitieren Napfschildläuse ebenso zuverlässig und gründlich wie deren Schlupfwespenkollegen der Art Metaphycus flavus.

Schlupfwespen sind Lebewesen, die nur kurze Zeit lagerfähig sind (siehe unten "Anwendung/Ergiebigkeit"). Schlupfwespen der Art Microterys flavus eignen sich für eine Anwendung im Gewächshaus, Wintergarten oder im Blumenfenster. Die Ausbringung im Freiland ist nicht empfehlenswert.

Anwendungsbereiche

Gut gegen: Napfschildläuse

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1) Schlupfwespen, Microterys flavus, 100 St.
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Beschreibung

Microterys flavus - eine Schlupfwespe - wird vor allem zur Bekämpfung der Gemeinen Napfschildlaus (Coccus hesperidum) eingesetzt. Die Schlupfwespe ist ca. 2 mm groß. Die weiblichen adulten Nützlinge sind gelblich-braun gefärbt; die Fühler und Flügel sind schwarz-weiß gebändert. Die Männchen der Schlupfwespe sind ebenso groß, der Körper ist schwarz und die Flügel sind einheitlich braun gefärbt.

Die Schlupfwespen saugen Eier und Nymphen der weiblichen Napfschildläuse aus (Hostfeeding) und parasitieren fast alle Stadien der Schildläuse. Eine erfolgte Parasitierung ist sichtbar an den dunklen, durchschimmernden Ringen (ein oder mehrere), die aus den Exkrementen der Nützlinge bestehen. Als weitere Erfolgskontrolle ist nach dem Schlupf von Microterys flavus ein kreisrundes Loch in dem Schild der Napfschildlaus erkennbar. Microterys hat mittlere Ansprüche an Temperatur (> 18 °C) und Luftfeuchtigkeit (> 50%). Bei Befall 5-10 Tiere pro Pflanze freilassen und evtl. nach 2-3 Wochen den Nützlingseinsatz wiederholen.

Napfschildläuse und Deckelschildläuse richtig bestimmen:

Bei der Innenraumbegrünung sind Napfschildläuse häufiger anzutreffen als Deckelschildläuse. Man unterscheidet viele Arten, wobei drei eine überaus wichtige Rolle in der Innenraumbegrünung spielen. Hierzu gehören u.a. Gemeine Napfschildlaus (Coccus hesperidum), Halbkugelige Napfschildlaus (Saissetia coffeae) und Schwarze Napfschildlaus (Saissetia oleae).

Auffällig und somit gutes Erkennungsmerkmal ist bei allen drei Napfschildlausarten die sehr starke Honigtauausscheidung. Später siedeln sich dann hierauf schwarze Rußtaupilze an, die zur Assimilationshemmung beitragen. Außerdem lockt der Honigtau Ameisen an.

Beim Versuch, die Napfschildlaus von der Stelle zu lösen, holt man grundsätzlich das ganze Tier mitsamt dem Schild von der Pflanze. Schild und Insekt lassen sich nicht voneinander trennen. Napfschildläuse sind meistens blattunterseits sowohl an jungen als auch an alten Blättern, manchmal aber auch blattoberseits oder auch an verholzten Stämmen zu finden.

Die geflügelten und auch ungeflügelten selten zu sehenden Männchen sind mit weißem Wachsstaub bepudert. Zur Erkennung der Arten eignen sich die Weibchen weitaus besser, da sie gut sichtbar sind und eindeutige Merkmale aufweisen.

Anwendung / Ergiebigkeit

25 Schlupfwespen, ausreichend für bis zu 5 befallene Pflanzen.
100 Schlupfwespen, ausreichend für bis zu 20 befallene Pflanzen.

Einsatz in geschlossenen Räumen von Januar bis Dezember.

Diese Angaben sind im Erwerbsgartenbau unter optimalen Bedingungen ermittelt worden. Im Haus- und Kleingartenbereich können größere Mengen erforderlich sein Dies gilt insbesondere dann, wenn die Nützlinge auf Pflanzen ausgesetzt werden, die einzeln in Töpfen stehen.

WICHTIG!
Erst am Ausbringungsort öffnen!
Nützlinge nicht berühren, nicht drücken!
Auch gekühlt (8-12 °C) nur kurzzeitig lagerbar!


So wird's gemacht:
1. Gehen Sie mit dem Behälter in die Kultur.
2. Setzen Sie den Behälter einmal kräftig auf, damit sich keine Tiere am Deckel verbleiben können.
3. Öffnen Sie den Behälter nahe an den befallenen Pflanzen.
4. Gehen Sie langsam durch den Bestand, während Sie vorsichtig an den Behälter klopfen und diesen leicht bewegen. Die meisten Schlupfwespen fliegen dadurch heraus.
5. Belassen Sie das geöffnete Röhrchen an einer vor Gießwasser geschützten und lichten Stelle für 1-2 Tage, damit darin verbliebene Nützlinge noch ausfliegen können.
6. Wiederholen Sie den Nützlingseinsatz je nach Befallsdruck im Abstand von etwa 3 Wochen.

Optimales Klima: > 18 °C und > 50% Luftfeuchte, Langtag: > 12 Stunden helles Licht am Tag
Kritisches Klima: < 15 °C und < 40% Luftfeuchte sowie zu wenig Licht (Kurztag)

Falls Ameisen am Einsatzort vorhanden sind, empfehlen wir, diese zu bekämpfen.

Ausführung

Adulte (erwachsene) Schlupfwespen der Art Microterys flavus.

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